Um ein besseres Verständnis über Ziele zu bekommen schauen wir uns zuerst einmal den Unterschied zwischen ein Ziel zu haben vs. ziellos zu sein an. Wie wäre es ziellos zu sein? Kein Ziel zu haben würde Stillstand und Reglosigkeit bedeuten. Sobald wir eine Bewegung bzw. eine Motivation in eine bestimmte Richtung spüren können wir also wissen, das wir auf Grundlage eines Zieles operieren.
Was ist das End-Ziel im Leben?
Das unterliegende Ziel unter jeder unserer Handlungen sollte es sein, Gutes zu maximieren. Gut ist was zum Glücklichsein für uns und für andere führt. Jedes andere Ziel sollte diesem Ziel dienen und kann von nun an als Strategie zur Maximierung unseres Glückes über die komplette Spanne unserer Existenz betrachtet werden.
Was sind default Ziele?
Da wir im Leben nie wirklich still stehen, handeln wir immer auf Grundlage irgendeines Ziels. Schlafen oder einfach nur auf dem Sofa liegen und entspannen ist beispielsweise die Verfolgung des Ziels Erholung. Wir wollen uns erholen, um Energie zu tanken bzw. bestimmte Resourcen aufzuladen, damit wir andere Ziele erreichen können, die unserem Glücklichsein dienen sollen.
Default Ziele sind Ziele, die ohne unser bewusstes Interagieren mit unserem Geist installiert und ausgeführt werden. Unser Körper und unser Gehirn ist vom Default so programmiert, dass grundlegendes Überleben gesichert wird. So weit ich es sehen kann, entwickelt die überwältigende Mehrheit der Menschen, die heranwachsen, ein Bedürfnis zu überleben und sich fortzupflanzen. Es lässt sich also leicht beobachten, dass die Gehirne der meisten Menschen vom Default her auf Überleben programmiert ist. Diese Programmierung ist wichtig, jedoch in vielen Situationen nicht ausreichend. Was wir als bewusste Wesen nun tun können, ist Verständnis zu suchen, welche Ziele uns über grundlegendes Überleben hinaus wirklich glücklich machen.
Was sind gute Ziele?
Die Frage ist nun, was führt zum Glücklichsein? Welche Ziele sind strategisch wirklich gut? Ein strategisch gutes Ziel ist beispielsweise nichts mehr Schlechtes erleben zu wollen. Wenn wir das Erleben von Schlechtem komplett eliminieren, dann sind wir an dem Punkt, wo wir unvermeidbar nur noch gutes Erleben werden.
Die darauffolgende Frage ist dann, wie erschaffe ich Gutes? Wie kreiere ich?
Die korrekte Strategie zur Maximierung unseres Glückes ist also zunächst die Elimination von Schlechtem und anschließend die unlimitierte Kreation von mehr und mehr Gutem.